„Man erreicht mehr mit einem freundlichen Blick und mit einem guten Wort der Ermunterung, das Vertrauen einflößt, als mit vielen Vorwürfen.“ (Johannes Bosco)

 

Sprechzeiten:
Mo–Fr: 09:00 – 13:00 Uhr oder nach Vereinbarung (Nachmittagstermin)
Telefon:
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Herr Geisler – Schulsozialarbeit
Herr Lange – MPT Kraft für Inklusion

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Warum Sozialarbeit an der Kreuzschule?

Kinder und Jugendliche leben heute in einer sich schnell verändernden Gesellschaft. Ihr Alltag ist oft geprägt durch hohe Leistungsanforderungen, Reizüberflutung, Auflösung traditioneller Lebensformen und geringe berufliche Perspektiven.

Schulsozialarbeit dient als kompensatorische sozialpädagogische Hilfe zum Zwecke der Gewährleistung von Lebenschancen, indem sie einen Ausgleich sozialer Benachteiligungen und individueller Beeinträchtigungen schafft, der von der Schule allein nicht geleistet werden kann.

Auf Grundlage des Runderlasses des MSW vom 23.01.2008 bietet sie gezielte Hilfen, Unterstützung und Orientierung für Schüler*innen im Prozess des Erwachsenwerdens. Ziel ist es, die psychische, soziale und unterrichtliche Situation der Heranwachsenden nachhaltig zu verbessern.

Ziele und Maßnahmen der Schulsozialarbeit

Die einzelnen gewählten Maßnahmen dienen:

  • der Förderung und Stärkung der Persönlichkeit
  • der Förderung sozialer Kompetenzen
  • der Lösung persönlicher und sozialer Probleme
  • der Selbst- und Fremdwahrnehmung
  • der Stärkung von Eigenverantwortlichkeit und Selbstständigkeit
  • der Entwicklung eines Selbstkonzeptes
  • der Hilfe im Übergang von Schule in den Beruf

Rolle der Schulsozialarbeit im Schulalltag

Die Schulsozialarbeit ergänzt die Arbeit der Lehrkräfte und trägt dazu bei, das Schulleben für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte zu verbessern.
Sie arbeitet nach dem Prinzip der freiwilligen Inanspruchnahme. Diese Sonderstellung ermöglicht Vertraulichkeit und bietet eine niedrigschwellige Anlaufstelle für große und kleine Sorgen.

Als Kooperationspartner und Schnittstelle zwischen Schule, Familie und Gemeinwesen schafft die Schulsozialarbeit Verbindungen, baut Brücken und verbessert so die Hilfsmöglichkeiten im sozialen Netzwerk.

Aufgrund vielfältiger Anforderungen und Schwierigkeiten kommt es bei einigen Schülerinnen und Schülern zu auffälligem Verhalten, wie z. B.:

  • Motivations- und Lernproblemen
  • Aggressionen gegenüber Mitschüler*innen, Lehrkräften oder sich selbst
  • Drogen- und Alkoholproblemen
  • psychischen Störungen
  • Schulverweigerung

Hier setzt die Schulsozialarbeit gezielt an.

Arbeitsschwerpunkte der Schulsozialarbeit

Die Angebote richten sich an Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie Eltern.

  1. Beratung

Schulsozialarbeit bietet:

  • informelle Beratung („zwischen Tür und Angel“)
  • formelle Beratung zu fest vereinbarten Terminen

Vertraulichkeit und Freiwilligkeit sind dabei grundlegende Prinzipien. Bei Bedarf kann sich aus der Beratung eine längerfristige sozialpädagogische Begleitung oder eine systematische Fallarbeit entwickeln. Eine Kooperation mit der Beratungsarbeit der Lehrkräfte ist ausdrücklich gewollt.

Beratung von Kindern und Jugendlichen

Bei schulischen Fragen und Problemen, z. B.:

  • Konflikte mit Mitschülerinnen und Mitschülern
  • Konflikte mit Lehrkräften
  • Lernprobleme und Schulschwierigkeiten
  • Schulabsentismus
  • familiäre Fragen und Probleme

Bei persönlichen Fragen und Problemen, z. B.:

  • Persönlichkeitsentwicklung
  • Zukunftsperspektiven
  • soziale Auffälligkeiten
  • Begleitung zu anderen Institutionen (bei Bedarf)

Beratung von Eltern

  • bei schulischen Fragen und Problemen
  • bei familiären Fragen und Problemen
  • bei Erziehungs- und Zusammenlebensfragen
  • Vermittlungshilfen

Beratung von Lehrerinnen und Lehrern

  • bei Lern- und Leistungsproblemen
  • bei Entwicklungs- und Verhaltensauffälligkeiten
  • bei Konflikten mit Schülerinnen und Schülern
  • bei der Zusammenarbeit mit Eltern

Ziel der sozialpädagogischen Arbeit ist es, den Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule zu unterstützen, die Kommunikation zwischen Schülern, Lehrern und Eltern zu fördern und die soziale Kompetenz der Jugendlichen zu stärken.

Die Sozialpädagogen berücksichtigen besonders die Fähigkeiten, Talente und Bedürfnisse der Jugendlichen sowie deren wachsende Eigenverantwortlichkeit.

Die Sozialpädagogen unterliegen der Schweigepflicht. Gesprächsinhalte werden nicht an Dritte weitergegeben, sofern keine akute Selbst- oder Fremdgefährdung besteht oder eine gesetzliche Verpflichtung vorliegt.

  1. Sozialpädagogische Gruppenarbeit

  • Sozialtraining in den Jahrgängen 5 und 6
  • Unterrichtseinheiten und Projekttage zu Themen wie:
    • Klassengemeinschaft
    • Gewalt
    • Sexualität
    • Drogen
  • Klassenfahrten und Unterrichtsgänge
  • Projekttage
  • Gruppenangebote zur Stärkung persönlicher und sozialer Kompetenzen
  1. Schulbezogene Hilfen

  • Unterstützung bei den Hausaufgaben
  • Förderangebote für schulmüde Kinder und Jugendliche
  • Individualförderung verhaltensauffälliger Schülerinnen und Schüler
  1. Konfliktprävention und -intervention

  • Vermittlung bei Konflikten
    (zwischen Schülerinnen und Schülern, zwischen Schülern und Lehrkräften oder zwischen Eltern und Lehrkräften)
  • Sozialtraining
  1. Suchtprävention und -intervention

  • Unterrichtseinheiten und Projekttage in allen Jahrgangsstufen
  • Beratung
  • Spielangebote in den Pausen
  1. Gemeinwesen- und Stadtteilarbeit

  • Zusammenarbeit mit außerschulischen Kooperationspartnern, z. B.:
    • Jugendamt
    • Träger der Jugendhilfe
    • Beratungsstellen
    • Ämter
    • Polizei
    • Betriebe
  • Arbeitskreise
  1. Teilnahme an Schulveranstaltungen

  • Konferenzen und Gremien
  • Fortbildungen
  • Tag der offenen Tür
  • Sport- und Spielfeste
  • Kennenlerntage
  • Entlassungs- und Verabschiedungsfeiern