Unsere Schule im Wandel der Zeit
Die Kreuzschule blickt auf eine lange und bewegte Geschichte zurück. Seit den Anfängen in den 1960er-Jahren hat sich unsere Schule stetig weiterentwickelt – baulich, pädagogisch und menschlich.
Die wichtigsten Stationen unserer Schulgeschichte haben wir hier für Sie übersichtlich zusammengestellt.
Gründung und Aufbau (1959–1969)
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1959 – Antrag der Stadt Coesfeld zum Bau einer neuen Schule
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04.07.1964 – Beginn der Ausschachtungsarbeiten
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20.04.1966 – Unterrichtsbeginn an der neugebauten Maria-Frieden-Volksschule mit 320 Kindern in 9 Klassen
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26.07.1966 – Einweihung der Schule
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01.12.1966 – Einführung des 9. Pflichtschuljahres
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01.08.1967 – Übernahme der Schüler aus Harle, insgesamt 463 Schüler
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01.08.1968 – Trennung in Grundschule (Jakobischule) und Hauptschule (Wietkamp)
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01.10.1968 – Aufnahme des Bezirksseminars für Lehrerausbildung
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01.08.1970 – Einführung des freiwilligen 10. Schuljahres
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30.12.1970 – Endgültige Namensgebung: „Kreuzschule“
Wachstum und schulische Entwicklungen (1971–1989)
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1972 – Frau Redemann wird Rektorin
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1973 – Einführung der 5-Tage-Woche
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1976 – Auslagerung von Klassen in die Jakobischule
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1980 – Einführung des 10. Pflichtschuljahres (Typ A und B)
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1983 – Übernahme der Räume des Lehrerseminars
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1987 – Einrichtung eines Computerraums
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1987 – Umbau und Sanierung des Schulgebäudes
Umbrüche, Zusammenlegungen und Erweiterungen (1990–2004)
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1990 – Übernahme der Restklassen der Albert-Schweitzer-Schule
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1990 – Bildung einer Förderklasse für Spätaussiedler
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1991 – Antrag auf bauliche Erweiterung
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1991 – Schulfest zum 25-jährigen Jubiläum
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1992 – Umbenennung in Gemeinschaftshauptschule Kreuzschule
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1994 – Zusammenlegung mit der Johannesschule Lette
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1995–1997 – Erweiterungsbau, neue Klassen- und Fachräume
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1997 – Schülerzahl steigt auf 550 am Standort Wietkamp und Lette
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1999 – Start des Modelleisenbahnprojektes
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2004 – Einrichtung einer BUS-Klasse
Moderne Schule und neue Schwerpunkte (2005–2015)
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2008 – Einrichtung der Schulsozialarbeit
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2008 – Herr Leifken wird Schulleiter
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2009 – Herr Brinkmann wird Konrektor
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2010 – Erste Inklusionsklasse (5a)
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2011 – Erster Sonderschullehrer an der Schule
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2013 – Eingliederung der Nottulner Hauptschüler, Aufbau der Mensa
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2014 – Auflösung der BUS-Klasse
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2015 – Auflösung der Förderklassen aufgrund von Platzmangel
Erneuerung, Brand und Digitalisierung (2016–heute)
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2016 – Eingliederung der Anne-Frank-Schule
Frau Adams wird Schulleiterin, Frau Koch Konrektorin -
2016 – Endgültige Auflösung des Modelleisenbahnprojekts
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2017 – Brand des Seminargebäudes
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2017 – Umbau, Renovierung und Aufbau von Klassencontainern
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2019 – Übergabe der renovierten und digitalisierten Räume mit Schulfest
📄 Schulgeschichte zum Download
Die vollständige Schulchronik können Sie auch als PDF-Datei herunterladen.
~PDF wird noch ergänzt ~
Menschen, die unsere Schule geprägt haben
Eine Schule lebt von den Menschen, die sie gestalten. Viele engagierte Persönlichkeiten haben die Kreuzschule über Jahrzehnte hinweg begleitet, geleitet und unterstützt.
Hier geben wir einen Überblick über die wichtigsten Funktionen und ihre Besetzung im Laufe der Zeit.
🎓 Schulleiterinnen und Schulleiter der Kreuzschule
Zeitraum Name
1966 – 1972 Frau Ahlers
1972 – 1996 Frau Redemann
1996 – 2008 Herr Baumscheiper
2008 – 2015 Herr Leifken
2015 – 2016 Herr Brinkmann (kommissarisch)
2016– 2023 Frau Adams
ab 2023 Frau Koch
🎓 Konrektoren und Konrektorinnen
Zeitraum Name
1966 – 1985 Herr Weghake
1985 – 1996 Herr Baumscheiper
1997 – 2009 Herr Beckmann
2009 – 2015 Herr Brinkmann
2016 – 2023 Frau Koch
ab 2023 Herr Künsken
🔧 Hausmeister der Kreuzschule
Zeitraum Name
1966 – 1989 Herr Schlagheck
ab 1989 Herr Drüner
🗂️ Schulsekretärinnen
Zeitraum Name
1966 – 1978 Frau Hoefling
1978 – 2000 Frau Focke/Kiss
2000 – 2002 Frau Leifkes
2002 – 2009 Frau Schönlein
2009 – 2019 Frau Lembeck
2019 – 2020 Frau Hüwe
ab 2020 Frau Kalthoff
🤝 Schulsozialarbeit
Zeitraum Name
2007 – 2014 Frau Schürmann
2014 – 2016 Herr Seppendorf
2016 – Frau Demming
ab 2016 Herr Geisler
ab 2022 Herr Lange
In Erinnerung an: 16 Jahre Eisenbahn-Modellbau an der Kreuzschule
Im September 1999 begann im Rahmen einer freiwilligen Arbeitsgemeinschaft der Bau einerschuleigene Modellbahnanlage unter der Leitung von Herrn Beckmann. Im Laufe der Jahreentstand eine zweigleisige Anlage mit Ansichten vom Münsterland bis zu den Höhen desTeutoburger Waldes.Interessierte Schüler arbeiteten an einem Nachmittag der Woche an den Modulen. VieleJugendliche bleiben der AG über mehrere Jahre treu, manche von ihnen noch nach derSchulentlassung. Jüngere Modelleisenbahner rückten nach und im Durchschnitt zählten ca.12 Schüler zur Modellbaugruppe. Anregungen für die Gestaltung der Anlage holten sich die Schüler beim großen Vorbild, inEisenbahnmuseen und beim jährlichen Besuch der „Intermodellbau“ in Dortmund.Entscheidende Fortschritte hinsichtlich der Erweiterung und Ausgestaltung der Anlagekonnten in den 16 Jahren (von 1999 bis 1915) sowohl während der Stunden am Nachmittagals auch bei Projekttagen verzeichnet werden.Nicht nur die handwerklichen Arbeiten an den Modulen erlernten die Teilnehmer sondernihnen wurde auch entsprechendes Hintergrundwissen vermittelt. So erfuhren die Schüler beieinem Besuch im Eisenbahnmuseum Lette etwas über die Geschichte des Eisenbahnwesens inEuropa und über die Bedingungen unter denen das Zugpersonal im Wandel der Zeitengearbeitet hat. Fahrten zum Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen vermittelten denJugendlichen etwas von der Atmosphäre des Dampflokzeitalters und dem Alltag in einemBahnbetriebswerk.Die schuleigene Modellbahnanlage fand bei öffentlichen Präsentationen immer großesInteresse, so etwa beim jährlichen „Tag der offenen Tür“ oder auch bei Ausstellungenaußerhalb der Schule, zuletzt während des Weihnachtsmarktes 2009. Alleine am Sonntag(06.12.09) bestaunten über 250 Besucher die vielen liebevoll gestalteten Details. Über die Modellbahnanlage, die bis zum Jahr 2013 auf eine Schienenlänge von rund 80 Meterangewachsen war, fuhren mehrere Zuggarnituren. Ferner bewegten sich Busse und LKW`sdes Faller-car-systems und ferngesteuerte Fahrzeuge von WIKING (alle im Maßstab 1:87)über die Stadt- und Landstraßen der Anlage.Die Umrüstung von der analogen zur digitalen Zugsteuerung war schon im Jahr 2008weitgehendabgeschlossen. Über das Steuerungssystemkonnten alle Lokomotiven gefahrenund weitere Funktionen ausgeführt werden. Besondere Schauobjekte auf der Anlage waren das brennende Gasthaus „Zur Sonne“, dasModul mit einem Abschnitt des Dortmund-Ems-Kanals, ein Steinbruch und ein Straßenzugmit Mietshäusern und einer großen Straßenbrücke.Das Ende der Modellbau AG und damit auch der Modellbahnanlage zeichnete sich 2015 ab.Ein erhöhter Raumbedarf der Schule, sowie notwendige Umbaupläne, erforderten den Auszugder AG aus dem Gruppen- und Arbeitsraum und bedeuteten somit das Aus für die ModellbahnAG. Ferner richtete sich das Interesse der Schüler zunehmend auf andere Dinge, und letztlichfand sich kein Nachfolger für den langjährigen Leiter der AG. So begann Anfang 2016 der Abbau der Anlage und der Verkauf von Lokomotiven, Wagen,Gebäuden, Schienen und anderen Modellbahnartikeln. Nur wenige Module konnten komplettverkauft werden. Die restlichen Module wurden schließlich entsorgt, nachdem sie vollständigabgeräumt waren.Im Dezember 2016 war die schuleigene Modellbahnanlage der Kreuzschule endgültig Geschichte.


